Projektor

Datum2104

Vier Wände aus MDF-Platten zeigen Auf- und Kreuzrisse eines Ikosaeders, einer der fünf platonischen Körper. Im Ikosaeder bilden sich mehre regelmäßige Fünfecke womit er auch den goldene Schnitt in sich trägt.Sowohl Längen und Breiten der vier Wände als auch ihr Abstand zueinander stehen im Verhältnis des Goldenen Schnitts. Die Holzkonstruktion verhält sich im goldenen Schnitt zum Körper welcher ihn per definitionem in sich trägt. Die gewählte Kantenlänge des Ikosaeders von 15cm lässt auf alle weiteren Größen schließen.

Mit Schnüren die wie Hilfslinien in den Raum gezogen werden, finden sich die gesuchten Eckpunkte des Körpers. Erforscht werden die Grenzen zwischen Plan und tatsächlicher Körperlichkeit.

Der konzeptuelle Zugang zur „Konstruktion“ setzt sich sichtbar in der Zeichnung als Objekt und seiner Ästhetik fort. So ist das konstruktive Moment eines Plans wieder zu finden. Nicht Bezüge zwischen Objekt, Raum und Betrachter, sondern das Erforschen der Grenzen zwischen Plan und tatsächlicher Körperlichkeit stehen im Fokus.